Goolsbee: Zinserhöhung würde Senkungen von 2025 nicht rückgängig machen
Die Bemerkung folgt auf die erste Zinserhöhung der Fed seit 2023.
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Grafik: Fed-Leitzins, Obergrenze der Spanne
Der Präsident der US-Notenbank Fed, Austan Goolsbee, sagte, er sehe in einer Zinserhöhung keine Rücknahme der 2025 vorgenommenen Senkungen.
Seine Äußerung folgt auf die erste Zinserhöhung der Fed seit 2023. Der ebenfalls der Fed angehörende Schmid hatte diesen Schritt unterstützt und dabei auf eine über 3 % liegende Inflation verwiesen, auch wenn er den Arbeitsmarkt als ausgeglichen bezeichnete.
Die Märkte versuchen sich nach dieser Zinserhöhung noch zu stabilisieren, zusätzlich belastet durch den Stopp der Rohöllieferungen von Aramco nach Europa und Dieselpreise von 6,45 Dollar pro Gallone.
Goolsbees Einordnung liefert einen leichten Gegenpol zur Sorge vor einer weiteren Straffung, ändert aber nichts am Grundbild. Die Inflation liegt weiter über dem Zielwert, die eigenen Projektionen der Fed deuten auf eine weitere Zinserhöhung in diesem Jahr hin, und die Händler preisen bereits hohe Wahrscheinlichkeiten für einen Schritt im Oktober ein. Seine Aussage liest sich als Feinjustierung, nicht als Kurswechsel.